Sie interessieren sich für einen Zwergschnauzer?
Herzlichen Glückwunsch, dann haben Sie den ersten Schritt getan, einen guten Freund und treuen Begleiter für Ihr Leben zu gewinnen.
Aber bedenken Sie, das kann ein sehr langes Leben werden, denn Zwergschnauzer sind robuste und gesunde Hunde und hat er Sie in sein Herz geschlossen, werden Sie von den treuherzigen Augen nur noch selten unbeobachtet sein.
Geschichtliches
Um die Jahrhundertwende entwickelte sich aus einem rauhaarigen Pinschertyp die ersten Schnauzer. Sie gab es in verschiedenen Größen und Farben und der Weg hin zu einem einheitlichen Rassetyp war beschwerlich. Man wollte einen kleineren Vertreter der großen Schnauzer, der aber nicht die typischen Zwergenformen anderer Kleinhunderassen aufweisen sollte.
Erscheinungsbild
Daraus entwickelte sich bis heute ein kleiner, kräftiger Hund von circa 30-35 cm, muskulös aber nicht dick, von eher quadratischem Körperbau und kräftigen Knochen, einem gestrecktem Kopf der eine gute Atmung
ermöglicht und einem ausgeprägten Kiefer, der für 42 Zähne ausreichend Platz bietet.
Das Fell ist rauhaarig im Deckhaar mit dichter Unterwolle und daher sehr pflegeleicht. Die Farbvariationen gehen von schwarz, weiß, schwarz-silber bis hin zu pfeffer & salz.
Das Typische an einem Schnauzer ist die unverkennbare Gesichtsbehaarung, der Bart und die Augenbrauen.
Charakter
Mit einem Zwergschnauzer holen Sie sich ein neues Familienmitglied in Ihr Haus. Keinen Hund der den ganzen Tag artig in seinem Körbchen liegt, sondern eine zwar körperlich kleine Persönlichkeit, der aber voller Tatendrang, Temperament, Eigensinn und typischen Schnauzerlaunen einen Teil in Ihrem Leben einnehmen will.
Ein Zwergschnauzer ist sehr personenbezogen, hat er sich erst einmal für
ein Lieblingsherrchen/-frauchen entschieden, ist er unbestechlich und treu, dafür geht er dann aber auch mit ihnen durch dick und dünn.
Ein Zwergschnauzer ist mit Sicherheit nicht der unkomplizierteste Hund
den man halten kann, er hat seinen eigenen Kopf und bei Unterbeschäftigung findet er schnell Möglichkeiten dies auszudrücken. Hat er sich erst einmal Marotten und Unarten angewöhnt, ist es sehr schwer, ihm das wieder abzugewöhnen.
Aber genau das macht einen Zwergschnauzer aus, ein Hund in dessen Augen man lesen kann und egal was die Tierforscher über Vermenschlichung eines Tieres schreiben: ein Schnauzerbesitzer weiß, was sein Hund "denkt"!